Was die Studie zeigt

  • Viele Hürden kommen zusammen

    [Entwurf] Nicht kulturelle Unterschiede stehen im Vordergrund, sondern eine Häufung von Hindernissen: wenig Wissen über Schweizer Institutionen, Sprachbarrieren, administrative Hürden und wenige Kontakte ausserhalb der Familie.

  • Angst um Aufenthalt und Existenz

    [Entwurf] Wer beim Aufenthaltsrecht oder finanziell von der Partnerin, dem Partner oder der Familie abhängt, fürchtet bei einer Trennung oder Meldung viel zu verlieren. Diese Angst lässt viele Betroffene schweigen.

  • Vertrauenspersonen öffnen Türen

    [Entwurf] Tochter, Schwiegertochter, Enkelkinder oder die Hausärztin: Vertraute Personen sind oft der wichtigste Weg zu Hilfe. Die Herkunftsgemeinschaft wird dagegen aus Angst vor Gerede selten ins Vertrauen gezogen.

Aus Forschung wird Prävention

[Entwurf] Die Studie empfiehlt, Informationen zu häuslicher Gewalt breit und in verschiedenen Formaten zu verbreiten – dort, wo ältere Menschen sich im Alltag bewegen: in Arztpraxen und Apotheken, bei der Spitex, in Kirchgemeinden, Quartiervereinen und Angeboten für Seniorinnen und Senioren.

[Entwurf] Vertrauenspersonen und Fachpersonen sollen gezielt einbezogen werden. Alter ohne Gewalt arbeitet gemeinsam mit den Partnerorganisationen daran, diese Empfehlungen umzusetzen.

Ältere Frau mit grauem Haar hält eine Tasse in beiden Händen und blickt lächelnd zur Seite.

Das Forschungsprojekt

[Entwurf] Die nationale Studie «Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen mit Migrationshintergrund: Studie und Empfehlungen» wurde von 2024 bis 2026 vom Institut et Haute École de la Santé La Source (HES-SO) und dem senior-lab durchgeführt.

[Entwurf] Befragt wurden ältere Menschen aus Italien, Portugal, Spanien und den Balkanländern sowie Fachpersonen aus den Bereichen Alter, häusliche Gewalt und Migration. Daraus sind sechs Empfehlungen und 24 konkrete Massnahmen entstanden.

Projekt und Partner

Projektleitung

[Entwurf] Prof. Delphine Roulet Schwab
Institut et Haute École de la Santé La Source, Lausanne (HES-SO)

Steuergruppe

[Entwurf]

  • Opferhilfe Schweiz
  • Nationales Kompetenzzentrum Alter ohne Gewalt
  • HEKS / Forum Alter und Migration
  • Schweizerische Kriminalprävention SKP

Finanziell unterstützt von

[Entwurf]

  • Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG (Finanzhilfen)
  • Schweizerische Kriminalprävention SKP

In Zusammenarbeit mit

[Platzhalter] Liste der Partnerorganisationen folgt.